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Start Date: June 2008
Umweltfaktoren wie verschmutztes Trinkwasser, Müll, Staub und Schwermetalle, und die Verschmutzung durch Industrie und Verkehr werden für die Verschlechterung der Gesundheit der Bevölkerung im Kosovo angesehen. Die zwei wichtigsten Quellen der Verschmutzung liegen bei Obiliq/Obilic (Kohlekraftwerke) und Mitrovica (Verhüttung von Blei in Trepca).
Oxidativer Stress spielt sowohl bei der toxischen Wirkung von Luftverschmutzung durch Verbrennungsprozesse als auch bei der toxischen Wirkung von Schwermetallen wie Blei eine entscheidende Rolle. Daher sollen im Rahmen des Projektes in Obilic und Mitrovica Proben für die Mutagenitäts-Testung an Standardtestorganismen (Allium cepa; Drosophila melanogaster: Pristina) und Stoffwechsel-kompetenten Säugerzellkulturen (Salzburg) gezogen werden. Parallel zu diesen Untersuchungen wird der tatsächlich ausgelöste zelluläre oxidative Stress anhand von zellbiologischen Markern bestimmt (Zagreb). Durch den Einsatz von Antioxidantien soll darüber hinaus geklärt werden, ob die induzierten Effekte inhibiert werden können. Die Ergebnisse dieser Forschungskooperation sollen einen Beitrag zur Abklärung der gesundheitlichen Risiken und zur Prävention derselben leisten.
Der Mehrwert dieser Kooperation besteht in der Adaptierung und Implementierung von wissenschaftlichen Methoden an der Universität Pristina und dem Aufbau eines Netzwerkes von Kooperationspartnern, die es ermöglichen sollten, in weiterer Folge Projekte im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft einzureichen.
Coordinator:
University of Salzburg, Department of Cell Biology, Division of Genetics, Austria
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter Eckl
peter.eckl@sbg.ac.at
Project Partners:
University of Prishtina, Department of Biology
Faculty of Natural Sciences, Working group “Environmental Mutagenesis”, Kosovo
Prof. Dr. Ismet Bajraktari
i_bajraktari@yahoo.com
Clinic for obstetrics and reproduction, Veterinary faculty,
University of Zagreb, Croatia
Prof. Dr. sc. Velimir Sušic
velimir.susic@vef.hr